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Liebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr beginnt mit Licht und Schatten. Zu den guten Nachrichten für Schiffbau und Meerestechnik zählen die neuen Aufträge, die gleich in den ersten Januarwochen verkündet wurden. Doch trotz guter Konjunkturdaten schienen die politischen Diskussionen in den letzten Wochen eher zum trüben Januar zu passen: Eine stockende Regierungsbildung, ein Sondierungsergebnis, das teure bzw. für die Marineschiffbauindustrie gar dramatische Konsequenzen haben würde, die Gefahr gar von Neuwahlen und damit weiteren 12 Monaten Stillstand! Und daneben drohte auch noch eine eskalierende Tarifauseinandersetzung.


Mit Unverständnis beobachteten viele Wähler die teilweise offenbar fehlende Bereitschaft zur Übernahme von Regierungsverantwortung, die einigen wie Arbeitsverweigerung anmuten mochte. Aber sind wir nicht selbst schuld? Wir, der Souverän, das Wahlvolk sind Chef. Wenn wir den Eindruck vermitteln, dass wir das Kritisieren mehr honorieren als das Gestalten, dürfen wir uns über das Resultat nicht wundern. Insbesondere nicht, da das Gestalten unterm Strich ja ganz gut funktioniert hat. Zumindest deutlich besser als in den meisten anderen Ländern rund um den Globus.
Klar, nicht alles war perfekt, es geht immer noch besser.
Und ja, bei vielen Themen müssen wir uns mehr anstrengen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen. Das wurde bei unserem Parlamentarischen Abend sehr deutlich. Vor allem China stellt uns vor gewaltige neue Herausforderungen und entwickelt sich bei wichtigen Zukunftsthemen - insbesondere der Digitalisierung - schon heute weiter und schneller.
Das muss auch unser Sozialpartner verstehen. Der neue Pilotabschluss ist bei den Entgeltvereinbarungen für unsere Branche viel zu hoch. Anders als z.B. die Automobilindustrie können Tariferhöhungen wegen der im Schiffbau üblichen langen Lieferfristen und fixen Vertragspreisen nicht an den Markt weitergegeben werden.

Jetzt muss das Ergebnis erst durch Steigerung der Produktivität und Flexibilität kompensiert werden, damit der Abschluss nicht zur Substanzbelastung wird. Das müssen wir zukünftig unbedingt besser im Blick behalten, denn eigentlich sollte die erfreuliche Auftragslage der Werften genutzt werden, um dem steigenden Wettbewerbsdruck Paroli zu bieten.

Eine vernünftige und durchaus zukunftsorientierte Lösung wurde dagegen bei den Arbeitszeiten gefunden. Die Flexibilisierung nach unten und oben entspricht den Wünschen der Mitarbeiter. Keine weitere Belastung der Arbeitgeber für sozialpolitische Aufgaben und eine gleiche und gerechte Behandlung aller Mitarbeiter entspricht der Vernunft. So sehen gute Kompromisse aus. Hoffentlich sagen das in Kürze auch alle Beteiligten, inklusive der SPD-Mitglieder, zu dem Ergebnis der Koalitionsverhandlung, wenn es so weit ist.
Auf dass sich das aktuelle Hochdruckwetter auch auf die Politik übertragen möge.

Dr. Reinhard Lüken
(Hauptgeschäftsführer VSM)

Hier gelangen Sie zu den Verbandsnachrichten.

MHF-Unterstützer

Deutsches Maritimes Institut

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Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS)

Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) im Themenbeirat vom Maritimen Hauptstadt Forum

www.zvds.de

(41686)

Nächste Termine

13 Jun
Ausstellung: EUROPA UND DAS MEER
13. Juni 2018 - 06. Januar 2019

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Zusammenarbeit mit dem Jean Monnet Lehrstuhl für Europäische Geschichte der Universität zu Köln.

Ort:

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM
Ausstellungshalle Exhibition Hall
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Detaillierte Infos finden Sie im Flyer.

Hier lesen Sie einen Bericht zur Ausstellung.

22 Nov
13 Dez

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert der Projektträger Jülich die maritime Statustagung.
Sie findet in diesem Jahr am Donnerstag, den 13. Dezember 2018 in Berlin statt.
Auf dem Programm stehen interessante Forschungsergebnisse aus dem breiten Themenspektrum des Maritimen Forschungsprogramms.
Als neues Element der Statustagung ist eine Podiumsdiskussion zu einem der vier neuen Technologiequerschnitte vorgesehen.
Nutzen Sie die Statustagung als Plattform, um sich branchenübergreifend über aktuelle Forschungsergebnisse und geplante Aktivitäten auszutauschen.
Weitere Informationen zum Tagungsprogramm folgen mit der offiziellen Einladung. 
Tagungshotel:
Steigenberger Hotel am Kanzleramt
Ella-Trebe-Straße 5
10557 Berlin
Tel.: 030 – 740 743 990
Fax: 030 – 740 743 816
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wenn Sie bereits im Vorfeld ein Zimmer im Tagungshotel reservieren möchten, können Sie dies ab sofort bis zum 31.10.2018 unter dem Stichwort „Statustagung Maritime Technologien“ im Abrufkontingent für 159 € inkl. Frühstück tun. Im Umfeld des Tagungshotels finden Sie noch weitere, auch günstigere Hotels.

25 Jun
Day of the Seafarer
25. Juni 2019

Happy "Day of the Seafarer"! Mast und Schotbruch allen, die heute auf See sind!