Arktis
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Beim Ministertreffen des Arktischen Rates gibt es erstmals keine gemeinsame Abschlusserklärung. Liegt es daran, dass die USA den Klimawandel nicht erwähnen wollten? Man trifft sich alle zwei Jahre irgendwo im hohen Norden. Und meistens folgt eine mehr oder weniger nette Plauderei. Wenn die Minister des Arktischen Rates zusammenkommen, befassen sie sich unter anderem mit dem Umwelt- und Klimaschutz rund um den Nordpol, aber auch mit der Rettung von Passagieren nach Schiffsunfällen.

Dem Gremium gehören die acht Anrainerstaaten der Arktis an - Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA. Aber auch Vertreter indigener Völker wie der Inuit sind dabei. Und bisher funktionierte die Zusammenarbeit immer reibungslos - auch weil es nicht um die großen Themen von Politik und Militär geht. Dafür hat der Rat kein Mandat.
Wir führen Sie hier zu dem Artikel aus SPIEGEL ONLINE, 07.05.2019.

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