Ein Nachbericht von Michael Meyer im HANSA International Maritime Journal – 152. Jahrgang – 2015 – Nr. 12:
Die Schifffahrtsbranche steht vor einem großen Konsolidierungsjahr – 2016 könnte es zu einigen Marktverschiebungen kommen. So lautete das Fazit des diesjährigen HANSA-Forums »Schifffahrt | Finanzierung«.

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Die Finanzierung von Schiffen und Reedereien über Aktien und Anleihen hat deutlich an Gewicht gewonnen. Die HANSA berichtet in Kooperation mit der Notos Consult GmbH künftig einmal im Quartal über die Entwicklung an den Kapitalmärkten.

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Deutsche Reeder halten mit 3.827 Schiffen die drittgrößte Handelsflotte der Welt und mit Abstand die größte Containerschiffsflotte (1.759 Schiffe) der Welt. Allein in den letzten zehn Jahren wurden von den aktuell 380 deutschen Reedereien gut 70 Mrd. € in den Aufbau und Erhalt dieser modernen Flotte investiert. (Quelle: VDR/ Daten der deutschen Seeschifffahrt 2013).


Die seit 2008 anhaltende schwerste Schifffahrtskrise der Nachkriegszeit stellt die deutschen Reeder sowohl bei der Bestandsflotte als auch bei der Finanzierung neuer Projekte vor vielfältige Herausforderungen.


In den letzten Jahrzehnten wurden deutsche Handelsschiffe entweder über Fondsstrukturen (Geschlossene Fonds) mit externen Partnern oder als „Reeder-Schiffe“ mit hohem Fremdkapitalanteil (bis zu 90%) über Banken finanziert. Beide Wege sind fast vollständig in Ihrer gewohnten Form zum Erliegen gekommen:

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