Schiffsfinanzierungen
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Nach der Übernahme von Hamburg Süd hat der dänische Maersk-Konzern nun einen Käufer für die unter RAO (Rudolf A. Oetker) laufenden Bulker-Aktivitäten gefunden. Die Swire-Gruppe will zuschlagen und greift sogar nach weiteren Töchtern. Die HANSA hatte bereits im November über die zähe Suche berichtet, nun wurde Vollzug gemeldet. Wie Hamburg Süd mitteilte, wurde mit China Navigation – eine Tochtergesellschaft der Swire-Gruppe – eine Vereinbarung über den Erwerb des Bulkgeschäfts der Hamburg Süd durch CNCo getroffen.

Damit trenne man sich von Rudolf A. Oetker (RAO), Furness Withy Chartering sowie den Bulkaktivitäten der Aliança Navegacão (Aliabulk). Das Geschäftsfeld RAO Tankers ist hingegen nicht Teil des Verkaufs. Das Bulkgeschäft der Hamburg Süd wird aus Hamburg, London, Melbourne und Rio de Janeiro gesteuert. Die Charterflotte umfasst rund 45 Schiffe in den Segmenten Handysize, Supra/Ultramax und Kamsamar-/Panamax.

»Die Hamburg Süd fokussiert sich mit diesem Schritt wie geplant künftig mit ihren beiden Containerschifffahrtsmarken Hamburg Süd und Aliança auf das Liniengeschäft«, wird CEO Arnt Vespermann zitiert. »Für uns als Teil der weltgrößten Linienreederei Maersk ist diese klare Fokussierung ein folgerichtiger Schritt. Gleichzeitig ist China Navigation ein etabliertes und angesehenes Unternehmen in der Bulkschifffahrt, das sich in diesem Segment auf Wachstumskurs befindet und damit für RAO, Furness Withy und Aliança Bulk eine gute neue Heimat darstellt.« CNCo mit Sitz in Singapur.

Lesen Sie hier weiter in einem Bericht aus dem Hansa International Maritime Journal von Michael Meyer pdfHansa_Oetker_Reederei_nach_Singapur.pdf.