Schiffsfinanzierungen
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Die globale Welt der Schiffsfinanzierung unterliegt einem grundlegenden Wandel. An die Stelle der Banken als klassische Kreditgeber treten verstärkt Leasing-Gesellschaften und alternative Investoren. Krischan Förster schreibt im HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 11:

Das Jahr 2016 spricht Bände: Das Volumen aus der klassischen Bankenfinanzierung sank laut dem Branchendienst Eurofin erheblich um rund 42 Mrd. $ auf 355 Mrd. $. Damit ist das globale Schiffshypotheken-Geschäft auf den Stand von 2007 zurückgekehrt und liegt deutlich 100 Mrd. $ unter dem Spitzenwert aus dem Jahr 2011 (455 Mrd. $). Dieser Rückgang ist vornehmlich dem Rückzug oder Schrumpfkurs vieler Banken geschuldet, eingeleitet von der Commerzbank und der Royal Bank of Scotland (RBS), die seit Jahren ihren finalen Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung vorantreiben.
Zunehmend bauen jetzt aber auch andere Geldinstitute gerade in Deutschland, die (zu) lange an ihren Portfolios festgehalten haben, unter dem Druck der neuen Bankenregularien und der verfallenden Schiffswerte ihre Altlasten rasant ab. Einen Überblick erhalten Sie hier pdfHANSA_112017_Schiffsbanken_auf_dem_Rueckzug.pdf ( pdf | 8 Seiten | 3,2 MB ).