Maritime Infrastruktur
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In Griechenland, Mazedonien und Serbien gibt es Überlegungen, die Donau mit dem Mittelmeer per Schifffahrtskanal zu verbinden. In der Türkei will man  indes schon 2018 mit dem Bau eines Kanals zwischen Schwarzem Meer und Marmarameer starten.

Der neue Schifffahrtsweg könnte der Wirtschaft und dem Handel der Region neue Impulse geben. Griechische Medien nennen Thessaloniki als den größten Profiteur für ein solches Mammutprojekt, denn einer der Endpunkte des Kanals könnte unweit von der griechischen Hafenstadt in die Ägäis münden. Zwischen Mazedonien und Griechenland, die sich eine rund 200 km lange Landesgrenze teilen, gibt es jedoch seit Jahren Spannungen.

Bei einem Treffen von Thessalonikis Bürgermeister Giannas Boutaris mit Mazedoniens Präsident Djordje Ivanov in Skopje kam kürzlich auch das Projekt zur Sprache. Boutaris’ Besuch wird von vielen Beobachtern als Signal der Annäherung gewertet. Ein gemeinsames Bauvorhaben eines Ägäis-Donau-Kanals würde tatsächlich eine engere Verbindung beider Länder bedeuten.

Lesen Sie hier weiter in dem Artikel aus dem HANSA International Maritime Journal – 155. Jahrgang – 2018 – Nr. 2: pdfHANSA_02_2018_Seite_64_65_Aegais_Donau.pdf