Logistik & Transport
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Magnetschwebetechnik + kein Luftwiderstand = effizienter Hinterlandtransport + attraktiver Hafenstandort: Der Hamburger Terminalbetreiber HHLA entwickelt zusammen mit Hyperloop Transportation Technologies die Technik, um Container mit Hunderten km/h durch eine Röhre zu schießen. Deutschland als Innovationsstandort, und dann noch für eine so extravagante Idee wie den Hyperloop – die HHLA und ihr amerikanischer Partner HTT wagen es. Ziel des neuen Gemeinschaftsunternehmens Hyperport Cargo Solutions ist die Entwicklung und spätere
Vermarktung eines Transportsystems für Seecontainer.

Zunächst ist der Aufbau einer Übergabestation für Testzwecke an einem Hamburger HHLA-Terminal sowie die Entwicklung einer Transportkapsel für Standardseecontainer geplant. Die Gründung des 50/50 Joint Ventures wurde Anfang Dezember 2018 besiegelt. Der Fokus liegt auf dem automatisierten Containerterminal Altenwerder (CTA), wo die bereits im Betrieb befindlichen System integriert werden sollen. Es geht ausdrücklich – zumindest in dieser ersten Projektphase – nicht darum, eine Strecke ins Hinterland des Hamburger Hafens oder für Umfuhren zwischen den Terminals zu bauen, sondern um die Technologieentwicklung und internationale Vermarktung. Die Übergabestation, die Transportkapsel und 100 m Strecke auf dem Terminalgelände sind zu Entwicklungs-, Test- und Demonstrationszwecken gedacht.
Lesen Sie hier weiter im HANSA International Maritime Journal – 156. Jahrgang – 2019 – Nr. 1. Es schreibt Felix Selzer. pdfHANSA_Hyperhafen_Hamburg.pdf ( pdf | 2 Seiten | 180 KB )