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Der Germanische Lloyd, mehr als anderthalb Jahrhunderte eines der wichtigsten maritimen Unternehmen weltweit und ein Hamburger Traditionsname, ist nur noch ein Kapitel im Geschichtsbuch. Ab dem 1. März heißt es nur noch Det Norske Veritas, kurz DNV ...

Foto DNV |  Montage: Klaus-Dieter Floegel

Die Spatzen pfiffen es immer mal wieder von den Dächern, jetzt passiert es. Im Laufe des Jahres soll der traditionsreiche Schriftzug »GL« als Zusatz im Unternehmensnamen DNV GL verschwinden. In einer Mitteilung begründet Remi Eriksen, CEO der norwegischen Klassifikationsgesellschaft, den Schritt mit einer »Vereinfachung und Stärkung unserer globalen Marke«.

Der Name »DNV GL« sei kein Name, der den Kunden leicht von der Zunge gehe, erklärte Eriksen noch. Viele Akteure in der maritimen Welt hätten den Namen aus Bequemlichkeit ohnehin gern auf »DNV« verkürzt. »Die Namensvereinfachung ist daher eine logische Konsequenz der erfolgreich abgeschlossenen Fusion«, sagt Unternehmenschef Eriksen..

 

„Die Namensvereinfachung ist daher eine logische Konsequenz der erfolgreich abgeschlossenen Fusion.“,

sagt Remi Eriksen, CEO DNV

 

Der bisherige Doppelname war durch den Zusammenschluss von DNV (DetNorske Veritas) und GL (Germanischer Lloyd) im Jahr 2013 entstanden. Der 1867 von 600 Reedern, Schiffbauern und Versicherern in Hamburg gegründete Germanische Lloyd war da gerade 146 Jahre alt geworden. DNV war bereits drei Jahre früher an den Start gegangen.
Es entstand damals die weltgrößte Klassifikationsgesellschaft mit rund 17.000 Beschäftigten, 2,5 Mrd. € Umsatz und Vertretungen in rund 100 Ländern ...

Weitere Antworten zu den folgenden Fragen:

  • Wer hielt zuletzt noch Anteile am Germanischen Lloyd?
  • Wer sitzt in den Führungspositionen?
  • Wie reagierte der DNV-GL auf die Krise nach der Lehmann-Pleite?
  • Wie viele Arbeitsplätze wurden bereits - auch in Hamburg - reduziert?

Lesen Sie hier den Artikel von Krischan Förster im HANSA International Maritime Journal 02 | 2021: pdfHANSA-2021-02-DNV_trennt_sich_von_GL.pdf (1 Seite | 177 kb)

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