Foto: Klaus-Dieter Floegel

Wirtschaft & Industrie
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Der Fährsektor in Europa hat besonders mit der Covid-19-Pandemie zu kämpfen. Eine Erholung des zeitweise völlig eingebrochenen Passagiermarkts könnte einige Zeit brauchen. Dennoch sehen die Reedereien Chancen in der Zukunft ...

Foto: Klaus-Dieter Floegel

Bei Scandlines war das Geschäft Anfang 2020 noch relativ stabil, Covid-19 und die anschließenden Reisebeschränkungen führten jedoch zu einem starken Rückgang des Passagierverkehrs. Zu Beginn der Corona-Krise beförderte Scandlines nur einen Bruchteil der budgetierten Pkw und Passagiere. Anfang des Sommers gingen die Zahlen wieder nach oben. »Allerdings haben sich Scandlines’ Verkehrszahlen im Pkw-Bereich gegenüber dem letzten Sommer halbiert«, erklärt die Reederei. Man erwartet, dass die Verkehrszahlen auch für den Rest des Jahres negativ durch die Corona-Krise beeinflusst werden. Die Anzahl der Lkw zeigte sich hingegen fast unverändert. 

»Positiv betrachtet konnte unsere Reederei ein hohes Maß an Flexibilität an den Tag legen. Die Geschäftsorganisation zeigte sich agil und anpassungsfähig«, erklärt Scandlines. Man arbeite nun daran, die Auswirkungen der negativen externen Verhältnisse durch Kostenkontrolle und Effizienzsteigerungen zu vermindern. »Wir müssen davon ausgehen, dass das Coronavirus unser Geschäft bis weit in das Jahr 2021 hinein beeinträchtigen wird«, heißt es. Man plane aktuell weder eine Erweiterung noch eine Reduzierung des Routennetzwerks und gehe langfristig von einem Anstieg im Frachtbereich aus, vor allem durch eine Zunahme des Internet-Handels und der Handelsaktivität innerhalb Europas. Die Folgen der Krise könnten langfristig zudem den Pkw-Verkehr positiv beeinflussen, man könne sich vorstellen, dass viele den individuellen Transport einem Flug vorziehen.

„Die EU-Regeln für staatliche Beihilfen müssen auch in Krisenzeiten eingehalten werden.“,

sagt Emanuele Grimaldi, CEO Finnlines

 

Doch wie wird sich der Personen- wie auch der Frachtverkehr nach der Krise entwickeln und können die Vorkrisenniveaus wieder erreicht werden …? Was passiert mit angeschobenen Investitionen?

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag mit weiteren Beispielen von Tallink über Baleària bis hin zu den angeschobenen Investitionen auch in der Digitalisierung im HANSA International Maritime Journal 10 | 2020: pdfHANSA-2020-10-Europas_Faehren_in_Covid_Zukunft.pdf  (pdf |  2 Seiten |226.38 KB)

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