ÖMZ 04/2016_ Jörg-Dietrich Nackmayr: Die geopolitische Bedeutung der Arktis1) war nach dem Ende des Kalten Krieges in den Hintergrund gerückt, aber nie in Vergessenheit geraten.2) Gleichwohl verfügt die NATO bis heute v.a. wegen Kanadas Widerstand über kein sicherheitspolitisches Mandat, die Interessen ihrer beteiligten Mitglieder zu bündeln.3) Durch die Folgen des Klimawandels gerät der Polarkreis in den Fokus der Weltöffentlichkeit.4) Davon legt auch die im Jahr 2013 vom isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson ins Leben gerufene und seitdem jährlich stattfindende „Arctic Circle Conference“ in Reykjavik Zeugnis ab.

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Das Arctic Institute aus Washington analysiert in dieser Publikation von CBS Maritime ausführlich die Möglichkeiten und Risiken des kommerziellen Schiffsverkehrs in der Arktis. Die Autoren gehen dabei detailliert auf geographische, technische und wirtschaftliche Aspekte für die maritime Wirtschaft und Seefahrt im Hohen Norden ein.

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Dieser Artikel von Jörg-Dietrich Nackmayr untersucht, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die geopolitischen Entwicklungen in der Arktis hat und welche Konfliktpotenziale dadurch entstehen könnten. Besonderes Augenmerk legt der Autor dabei auf die wachsende Bedeutung Grönlands, verursacht durch die dort vermuteten Rohstoffverkommen sowie Chinas wachsendes Interesse an Island.

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In der Januar/Februar-Ausgabe 2016 der Zeitschrift MarineForum erschienen zwei interessante Artikel zu Kanadas Küstenwache. In dem ersten Artikel Vor einem „Arktischen Zeitalter“ Kanadas Küstenwache richtet den Blick nach Norden beschreibt der Autor Klaus Mommsen Historie, Gegenwart und Zukunft der Kanadischen Küstenwache und legt dar, warum Kanada vor einem Arktischen Zeitalter steht.

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Prof. Helga Haftendorn skizziert hier die laut Ansicht der Autorin kommende Abhängigkeit Deutschlands von den Rohstoffen der Arktis. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Klimawandel auf Grönland und den dort vorhandenen Lagerstätten Seltener Erden.

As the EU is preparing to take further steps towards elaborating an integrated and coherent Arctic policy, it seems an opportune moment to elucidate and analyse developments related to the political and security environment(s) of the Arctic.

This report draws on a growing body of policy and academic analysis dealing with Arctic matters, and focuses on old and new challenges shaping the ‘topography’ of the Arctic’s political and security landscapes.

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