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MHF VSM 2. AfterWork TurmzimmerDer deutsche Forschungs- und Spezialschiffbau genießt international einen sehr guten Ruf. „High Tech - made in Germany“ ist weltweit gefragt. Sätze wie „in diesem oder jenen Bereich sind wir Weltmarktführer“ fallen in der Branche beinahe beiläufig. Das Selbstbewusstsein ist gerechtfertigt. 2.800 Unternehmen forschen, entwickeln und produzieren in diesem hochtechnologischen Bereich. 80.000 Beschäftigte setzen damit 18 Milliarden Euro im Jahr um.  „Dieses Zukunftspotenzial werden wir nutzen“ kündigt Christian Schilling vom Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) an. Gute Aussichten für die Branche.


MHF VSM 2. AfterWork Empfang Get Together

Am Dienstag, 10. März 2015 lud das Maritime Hauptstadtforum gemeinsam mit dem VSM zum 2. Maritimen Afterwork in das Turmzimmer am Brandenburger Tor. Die Gäste aus Politik und Verbänden genossen eine herrliche Aussicht auf den Reichstag und Sonnenuntergang über Berlin.

 

 

 

 

Spezial- und Forschungsschiffe in 5. Generation

Thomas Sass von der Fassmer Werft stellte die vielfältigen Produktionsbereiche der Firma vor. Das Familienunternehmen baut in der fünften Generation Gondeln für Windräder, Aussetzvorrichtungen für Schiffe, Freifall-Rettungsboote, Speedboote für Spezialkräfte, Rettungstender und Spezial- und Forschungsschiffe. Ein prominentes Produkt ist die RAIN-BOW WARRIOR III von Greenpeace ...

MHF VSM 2. AfterWork Ausblick in Berlin aus dem Turmzimmer
Etwa ein Dutzend Forschungsschiffe sind unter deutscher Flagge. Das älteste ist fast 40 Jahre alt, das jüngste ist die SONNE, die gerade von ihrer ersten Forschungsfahrt zurückgekehrt ist. Ein sehr individueller und hochspezialisierter Bereich, jedes Schiff ist ein Einzelstück. Sass verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Schwierigkeiten. Bei der Angebotserstellung sind die Details des Prototyps oft noch nicht bekannt. Jedes Spezialschiff birgt damit auch ein wirtschaftliches Risiko für die Werft. Die Preise sind bindend, ganz anders als bei öffentlichen Bauprojekten.

Deutsche Werften in hochspezialisierten Nischen

Neun deutsche Werften von der Weser über Flensburg bis nach Rügen sind am Markt und bewerben sich zu kommenden Ausschreibungen. So ist unter Anderem ein Neubau der POLARSTERN vorgesehen.

Neben nationalen Bauten wird auch erfolgreich für den Export produziert oder entwickelt. Die deutsche Werftindustrie hat pfiffig ihre Nischen gefunden.

Autoren: Hauke Bunks, 10.03.2015

Weitere Informationen:

 

Rainbow Warrior III - Das neue Flaggschiff von Greenpeace auf dem YouTube-Kanal

 

TFS SONNE - Die erste wissenschaftliche Erprobungsfahrt bei YouTube

Nächste Veranstaltung:

Logos 8Mawc

8. Maritimer After Work Club (MAWC)

Dienstag, 14. März 2017 ab 17:00 Uhr

„Die europäische maritime Dimension – Aktuelle Handlungsfelder und maritime Sicherheit am Beispiel Mittelmeer/ Operation Sophia“ 

Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland, Berlin

Erste Impressionen finden Sie hier.

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