Schiffsfinanzierungen
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Seetourismus stark im Aufwind

Hans Jürgen Withöft schreibt im MarineForum 04-2016 ausführlich über die Kreuzfahrtbranche.
Der internationalen Schifffahrt geht es seit geraumer Zeit nicht sonderlich gut. Eines ihrer Teilbereiche sonnt sich allerdings in Erfolgen mit weitgehenden Ausstrahlungen auf zahlreiche andere Bereiche der maritimen Wirtschaft. Es ist die Kreuzfahrtbranche. Immer größer, immer bunter, aber auch immer umweltfreundlicher, das ist grob die Zielrichtung auf ihrem Erfolgspfad.

Sein Fazit: Die Kreuzfahrtindustrie, denn so muss man sie ja inzwischen bezeichnen, bringt seit Jahren der maritimen Wirtschaft – und auch weit darüber hinaus – insgesamt überaus positive Impulse für Schifffahrt, Schiffbau, Zulieferindustrie, technische Entwicklung, Touristik und Wertschöpfung „an Land“. Sie dient unzweifelhaft – oder je nach Aufnahmebereitschaft der Fahrgäste – dem so hoch gelobten interkulturellen Verständnis. Das ist die sicher begrüßenswerte Sicht der Dinge. Andererseits gilt es aber auch festzuhalten, dass dieses Geschäft ein sehr fragiles ist. Es sind nicht einzelne Morde oder sonstige Dramen, die auf Passagierschiffen schon immer vorgekommen sind, sondern die Bedrohung geht heute von Terroristen aus, die mit einem einzigen gelungenen Anschlag auf eines dieser Symbole der von ihnen aus welchen Gründen auch immer bekämpften westlichen Kultur das Geschäft zwar nicht zum Erliegen kommen lassen, aber ihm doch immer schweren Schaden zufügen können. Erinnert sei an den Fall der „Achille Lauro“, die im Oktober 1985 im Mittelmeer von einem palästinensischen Terrorkommando überfallen wurde. Dabei wurde ein gehbehinderter Passagier brutal ermordet und musste von zwei dazu zwangsweise bestimmten Besatzungsangehörigen über Bord geworfen werden. Das Kreuzfahrtgeschäft hatte damals empfindliche Einbußen erlebt. Es ist zu hoffen, dass sich dies nicht wiederholt. Sicher?

 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier. pdfMF042016_Kreuzfahrtschiffe.pdf ( pdf | 4 Seiten | 277 KB )

 

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