Umweltschutz
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Die Europäische Kommission fragt seit dem 04. Juni 2015 in einer öffentlichen Konsultation, wie die EU zu einer besseren internationalen Governance der Meere und Ozeane beitragen und so nachhaltiges blaues Wachstum fördern kann.


Illegale Fischerei, unkontrollierter Bergbau am Meeresboden und die Verschmutzung der Weltmeere gehören zu den Problemen, für die es nur gemeinsame internationale Lösungen geben kann. 60 Prozente der Ozeane liegen außerhalb nationaler Gerichtsbarkeiten.

Im Rahmen einer Online-Konsultation sind internationale und nationale Behörden, NGOs, Unternehmen, Wissenschaftler und alle anderen interessierten Bürger aufgerufen, ihre Stellungnahmen dazu abzugeben, wie der derzeitige internationale Steuerungsrahmen für die Meere und Ozeane reformiert werden kann und welche Rolle die EU hier spielen sollte.

Die Konsultation läuft noch bis zum 15. September 2015

Die blaue Wirtschaft sorgt schon jetzt für fünf Prozent des EU-Bruttoinlandsproduktes und fast fünf Millionen Arbeitsplätze in der EU. Zudem nimmt die EU eine internationale Vorreiterrolle ein, wenn es um die nachhaltige Bewirtschaftung der Meere geht. Dazu tragen ihre robusten Umweltschutzvorgaben, die integrierte europäische Meerespolitik und die reformierte Gemeinsame Fischereipolitik der EU bei, die die nachhaltige Fischerei zum zentralen Ziel hat.  

 

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