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Statustagung „Maritime Technologien“ der nächsten Generation: Zukunftsmärkte erschließen und Energiewende mitgestalten

Bei der diesjährigen Statustagung zum BMWi-Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ traf sich die Maritime Branche im Dezember 2015, um Forschungsergebnisse aus den geförderten Projekten und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren. 

Regierungsdirektor Dr. Thomas Rüggeberg, Referent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), betonte, dass in den kommenden Monaten eine Maritime Agenda erarbeitet werden wird, die Deutschlands Technologieführerschaft im Bereich der Maritimen Technologien sichere:

„Ein Kernpunkt der Maritimen Agenda ist die Maritime Industriepolitik inklusive einer maritimen Forschungsstrategie. Gemeinsam müssen wir die richtigen Antworten auf künftige Herausforderungen finden.“

So Rüggeberg in seinem Grußwort an die Teilnehmenden.

Eine Herausforderung der nächsten Zeit sei es, Zukunftsmärkte zu erschließen. Dazu gehöre die Entwicklung von autonomen Systemen, die auch in der Tiefsee agieren können. Auch die Energiewende spiele künftig eine entscheidende Rolle. Die Maritime Branche und die Energiebranche müssten sich in den nächsten Jahren in diesem Punkt austauschen. Beide Branchen könnten beispielsweise bei Wartungs- und Sicherheitskonzepten für Offshore-Anlagen vom Know-how der anderen profitieren. Bei der Entwicklung umweltschonender Antriebstechnologien für Schiffe müssten die Branchen ebenfalls zusammenarbeiten.

Bei der Statustagung Maritime Technologien 2015 wurde mit rund 210 Teilnehmern ein neuer Rekord erreicht. Die Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft tauschten sich über die neuesten Entwicklungen in der Maritimen Branche aus. Das Spektrum der Vorträge reichte vom Einsatz drahtloser Kommunikationstechnologien in der Schiffstechnik über Technologien, mit denen Unterwasserstrukturen von Offshore-Windkraftanlagen geprüft werden können, bis hin zum Einsatz von Augmented Reality in der schiffbaulichen Produktion.

Bild statustagung
Das Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ trägt dazu bei, deutsche Unternehmen bei der Entwicklung und dem Einsatz maritimer Produkte zu unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Um die Marktanteile und die Innovationskraft der deutschen maritimen Industrie zu stärken sowie die Weltmarktführerschaft in zentralen Segmenten zu erreichen, verlängert das BMWi das Forschungsprogramm um zwei Jahre und entwickelt parallel dazu die maritime Forschungsstrategie als wichtigen Teil der maritimen Industriepolitik weiter. 
Von Marie Heidenreich, Projektträger Jülich

 

Der Projektträger Jülich setzt Forschungs-
und Innovationsförderprogramme im Auftrag
der öffentlichen Hand um.
Zur Website des Projektträger Jülich.

 

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Den Termin für den nächsten Maritimen After Work Club erfahren Sie in Kürze hier.

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